B2B Marketing

Der S/4 HANA Superzyklus: Wie SAP-Partner die Milliarden-Chance bis 2027 nutzen müssen.

Wie können SAP-Partner den S/4HANA Superzyklus und das Support Ende 2027 maximal zur Leadgenerierung nutzen? SAP-Partner müssen den unvermeidlichen S/4HANA Migration Zwang als messbare ROI-Chance statt als Drohung positionieren. Die entscheidende Strategie liegt in zielgerichtetem ABM (Account-Based Marketing), der Adressierung des Buying Centers und der Positionierung als Risikominimierer, um die Investitionsbudgets der Industriekunden vor der Deadline 2027 zu sichern.

Lesezeit
3 Min.
Datum:
14.12.25
Aktualisiertes Datum:
19.1.26

SAP Support Ende 2027: Der unvermeidliche Zwang zur S/4HANA Migration wird zum Wachstumsmotor.

Die gesamte SAP-Welt steht vor einem unumgänglichen Wendepunkt. Der angekündigte SAP Support Ende 2027 für Altsysteme wie die SAP Business Suite 7 ist kein einfaches Enddatum, sondern der ultimative S/4HANA Migration Zwang für Industriekunden. Dieser Zwang katalysiert einen gigantischen Investitionszyklus – den sogenannten S/4HANA Superzyklus.

SAP selbst sieht in dieser unvermeidlichen Migration den Haupttreiber für massive Umsatzsteigerungen und rechnet mit beschleunigtem Cloud-Wachstum SAP ab 2026. Bis 2027 werden durch diesen Superzyklus zusätzliche Umsatzpotenziale von beeindruckenden 5 bis 10 Milliarden Euro erwartet. Der massive Cloud-Backlog (Auftragsbestand) signalisiert bereits, dass die Kundeninvestitionen bereitstehen.

Was die Wachstumsprognosen von SAP für Partner bedeuten

Die Prognosen sind klar: SAP erwartet eine starke Umsatzentwicklung und eine deutliche Margensteigerung, primär getrieben durch die Migration der Bestandskunden in die Cloud.

  • Der Kern des Wachstums: Die Migration von Altsystemen auf S/4HANA ist der zentrale Hebel.

  • Zeitliche Beschleunigung: SAP sieht 2026 als das entscheidende Jahr für die Umsatzbeschleunigung im Cloud-Bereich.

  • Analystenstimmen: Trotz leichter Korrekturen bei kurzfristigen Prognosen bleibt die langfristige Erwartung, angetrieben durch den S/4HANA Superzyklus, überwiegend optimistisch.

Die Anforderungen an die SAP Partner Marketing Strategie

Diese optimistischen Wachstumsprognosen von SAP stehen und fallen mit der Umsetzung der Migrationen – und diese liegt in den Händen der SAP Partner, der SAP Systemhäuser.

Um die geplanten Umsatzziele von mehreren Milliarden Euro zu realisieren, müssen die Partner jetzt handeln. Die Kunden wissen, dass sie migrieren müssen; die Frage ist nur, wann und mit wem.

Eine aggressive und zielgerichtete SAP Partner Marketing Strategie ist unverzichtbar, um die Nachfrage effektiv zu kanalisieren und die Budgets der Industriekunden zu sichern:

  1. Angst zum Nutzen wandeln: Nutzen Sie den S/4HANA Migration Zwang nicht als Drohung, sondern als Chance. Der Fokus muss auf der Messbarkeit des ROI liegen, den S/4HANA und die Cloud-Lösungen bieten (z.B. Prozessoptimierung, Agilität).

  2. Zielgerichtetes ABM (Account-Based Marketing): Identifizieren Sie die Bestandskunden, deren SAP Support Ende 2027 akut wird. Sprechen Sie die Buying Center dieser Unternehmen direkt an (CFO, IT-Leitung, Fachabteilungen) mit personalisiertem Content, der ihre spezifischen Branchen-Pain-Points adressiert.

  3. Positionierung als Risikominimierer: Da die Entscheidungsträger die Angst vor Fehlentscheidungen haben, positionieren Sie sich als der Partner, der Migration ohne Risiko und mit bewährten Methoden garantiert. Fallstudien und Proof-of-Concepts (POCs) sind hier Gold wert.

  4. Content-Hoheit über den Superzyklus: Dominieren Sie die Suchmaschinen (AEO/SEO) für alle Phasen des S/4HANA Superzyklus. Liefern Sie informative Webinare und Whitepaper, die Kunden durch die Komplexität der Migration führen.

Welche SAP Partner Marketing Strategie ist entscheidend, um die S/4HANA Migration Zwang als B2B Leadgenerierung zu nutzen?

Die entscheidende SAP Partner Marketing Strategie zur Erreichung der S/4HANA-Umsatzziele liegt in der zielgerichteten Risikokommunikation und ABM (Account-Based Marketing). Anstatt nur die Technologie zu bewerben, muss der Fokus auf die Konsequenzen des Zögerns (z.B. SAP Support Ende 2027) und den messbaren ROI der Migration liegen. Partner müssen mittels AEO-optimiertem Content (Case Studies, ROI-Rechner) gezielt das Buying Center derjenigen Industriekunden ansprechen, die vom S/4HANA Superzyklus betroffen sind, um hochqualifizierte Leads zu generieren.

Fazit

Der S/4HANA Superzyklus ist real und bietet eine historische Chance für Cloud-Wachstum SAP und seine Partner. Aber Umsatzpotenziale in Milliardenhöhe fallen nicht einfach vom Himmel. Die SAP Partner Marketing Strategie muss jetzt maximal geschärft werden, um die Kundenprojekte aktiv zu starten und die Marktführerschaft zu sichern, bevor der Countdown zum SAP Support Ende 2027 endgültig abgelaufen ist.

Fragen & Antworten zum Artikel:

Was löst den "S/4HANA Superzyklus" aus?
Der Superzyklus wird primär durch das unvermeidliche SAP Support Ende 2027 für Altsysteme wie die SAP Business Suite 7 ausgelöst. Dieser Termin erzwingt die S/4HANA Migration und katalysiert dadurch einen gigantischen Investitionszyklus, der Milliarden an Umsatzpotenzialen freisetzt.
Was ist die wichtigste Anforderung an die SAP Partner Marketing Strategie?
Die wichtigste Anforderung ist die zielgerichtete Risikokommunikation und Account-Based Marketing (ABM). Partner müssen den Fokus von der reinen Technologie auf den messbaren ROI der Migration legen und die Buying Center der akut betroffenen Bestandskunden direkt ansprechen, um das Zögern zu überwinden.
Was bedeutet der Superzyklus für die erwartete Umsatzentwicklung von SAP?
SAP erwartet aufgrund des Superzyklus eine starke Umsatzentwicklung und eine deutliche Margensteigerung, primär getrieben durch die Migration in die Cloud. Bis 2027 werden zusätzliche Umsatzpotenziale von 5 bis 10 Milliarden Euro erwartet.
Michael Saupe
Head of B2B-Marketing & Strategy
Michael Saupe verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen B2B-Marketing, Leadgenerierung und Markenbildung. Sein Fokus liegt auf strategischer B2B-Beratung mit einem ausgeprägten Verständnis für komplexe Produkte, technische Märkte und erklärungsbedürftige Dienstleistungen.
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