
Warum reicht eine B2B Social Media Strategie, die nur auf LinkedIn setzt, heute nicht mehr aus? Die kurze Antwort: Eine rein auf LinkedIn fokussierte B2B-Strategie wird riskant. Die Plattform ist gesättigt und die Kosten steigen exponentiell. Deine Entscheider nutzen LinkedIn zwar beruflich, konsumieren Inhalte aber zunehmend auf „privaten“ Kanälen, wo die Werbeplätze deutlich günstiger sind.

Die Details: LinkedIn ist zweifellos die wichtigste Datenbank für deine B2B-Kontakte. Doch diese Qualität hat ihren Preis: CPCs von 8 bis 15 Euro sind in spitzen Zielgruppen keine Seltenheit. Wenn du dein gesamtes Budget hier investierst, verbrennst du Geld in der Awareness-Phase, das dir später für die Conversion fehlt.
Zudem findet 2026 ein Generationenwechsel in den Decision-Making-Units (DMUs) statt. Millennials und die Gen Z rücken in Entscheiderpositionen auf – und ihre Mediennutzung beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Business-Netzwerke.
Lange galt im Linkedin B2B-Marketing der Grundsatz: „Wer Entscheider erreichen will, muss auf LinkedIn werben.“ Das ist auch heute nicht falsch, aber es ist nur noch die halbe Wahrheit. Mit explodierenden Klickpreisen und einer zunehmenden „Ad-Fatigue“ (Werbemüdigkeit) auf der Plattform müssen Unternehmen umdenken.
In diesem Beitrag analysieren wir, wie eine zukunftssichere B2B Social Media Strategie aussieht und welche Plattformen du jetzt testen musst, um 2026 wettbewerbsfähig zu bleiben.
Wer nur auf LinkedIn wirbt, ignoriert 80 % der digitalen Zeit seiner Zielgruppe.
Die kurze Antwort: Die effektivste Alternative ist kein einzelner Ersatz, sondern ein Mix aus Kanälen, die deine Zielgruppe dort abholen, wo sie entspannt ist. Für 2026 identifizieren wir Meta (Facebook & Instagram), YouTube, Reddit und TikTok als die „Big 4“ für den B2B-Sektor.
Die kurze Antwort: Nutze LinkedIn als „Trigger“ und andere Plattformen als „Converter“. Du sammelst die hochwertige Zielgruppe initial auf LinkedIn ein und verfolgst diese Interessenten dann kosteneffizient auf günstigeren Kanälen wie Meta oder Google (YouTube/Display) weiter, um den Abschluss zu erzielen.
Die Strategie dahinter: Das ist der größte Hebel für dein Budget. Anstatt einen Nutzer auf LinkedIn fünfmal anzusprechen (was extrem teuer ist), sieht dein Plan so aus:
Der Vorteil: Du zahlst für den erneuten Kontakt oft nur 10 % bis 20 % des LinkedIn-Preises, bleibst aber im Kopf des Entscheiders („Top of Mind“), egal welche App er gerade öffnet.
Das Jahr 2026 verlangt nach Diversifizierung. LinkedIn bleibt dein Anker für die Identifikation, aber die Performance holst du dir über den intelligenten Mix. Wenn du dich traust, Alternativen wie Reddit oder TikTok professionell zu bespielen und ein sauberes Cross-Channel Retargeting aufsetzt, wirst du deine Lead-Kosten (CPL) massiv senken.




