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Privacy Sandboxing – Tracking ohne Third Party Cookies

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Lesezeit 6 Min.

6. Mai 2021

B2B-Wissen

Verfasst von Marketing-Experte
Ole Kamm | Saupe Communication

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Unlängst hat Google verkündet, dass sie ab 2022 auf Third Party Cookies auf Ihrer Suchmaschine verzichten möchte. Wie sie die Third Party Cookies ersetzten möchten und warum der Datenschutz, wie immer bei Cookies, keine unwesentliche Rolle spielt, erfahren Sie hier.

Was ist Privacy Sandboxing eigentlich?

Das Privacy Sandboxing ist eine Tracking Methode, womit die Thrid Party Cookies ein Teil der Vergangenheit sein sollen. Google möchte mit den „Federated Learning of Cohorts“ (FLoC) die Menschen und Nutzer statt über individuelle Identifikatoren in Gruppen erfassen.
Diese Interessengruppen sollen dann als Zielgruppen an die Werbetreibenden verkauft werden. So sollen Werbetreibende immer noch die Möglichkeit haben Ihre Anzeigen an bestimmte Personengruppen zu adressieren. Allerdings sind diese dann abhängig von den Entscheidungen durch Google, welche Nutzer zu welchen Zielgruppen gehören.‍

Privacy Sandboxing kann ein Erfolg werden

Aufgrund ihrer Simulationen kündigte Google an, dass die neue Methode eine ähnlich hohe Wirksamkeit pro Ausgabe hat, wie die bisher genutzten Third Party Cookies. Diese Simulationen haben sich in Feldversuchen grundsätzlich bestätigt.

Und täglich grüßt der Datenschutz

Weiterhin beschäftigt sich das Unternehmen mit der datenschutzkonformen Messung von Conversions. Dazu führt es mehrere Ansätze auf. Um betrügerischen Traffic einzudämmen, hat es die Trust-Token-API entwickelt. Zusätzlich arbeitet man bei Chrome an einer IP-Maskierung, um die Identifikation über die IP-Adresse zu verhindern. Dadurch sollen zukünftig einzelne Personen nicht mehr identifiziert werden können. Das soll die Daten der Nutzer schützen. Aber ist das wirklich so?

Was Google hinter dem Deckmantel tut

Was Google öffentlich als reine Datenschutz Maßnahme verkaufen möchte, zeigt sich recht offen als Festigung der eigenen Marktmacht. Denn der tatsächliche Datenschutz des einzelnen hört bereits bei Google auf, da diese die Daten sammeln um die Interessengruppen zu definieren.
Natürlich gibt es für den Nutzer den Vorteil, dass die Daten dann nicht mehr an dritten Stellen gespeichert werden. Eine alarmierende Feststellung ist aber auch, dass durch die Maßnahme die Abhängigkeit der Werbetreibenden von Google wächst. So betoniert Google ihre Macht.

Fazit

Wie geht man nun mit Privacy Sandboxing um? Was ein Vorteil für Werbetreibende ist, die auf große Zielgruppen im B2C setzten, ist an andere Stelle ein Problem. Kleine Zielgruppen im B2B brauchen mehr Pflege und Spezifikation als es bei Google üblich ist. Unterstützung bei Adtech und Ihrer Kampagne oder Antworten zu Ihren Fragen, erhalten Sie unter: +49 7351 18 97 10

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