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LinkedIn für B2B-Unternehmen: Ab auf die Plattform!

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Lesezeit 4 Min.

3. September 2020

B2B-Wissen

Verfasst von Marketing-Expertin
Maria Thumser | Saupe Communication

In 5-Schritten zur optimalen Buyer Persona?
Wie das geht, erfahren Sie in unserer Anleitung:

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Darum lohnt sich Social-Media-Marketing mit LinkedIn auch für B2B-Unternehmen

Die Sozialen Medien sind für uns längst kein Geheimtipp mehr, sondern zum festen Bestandteil unserer täglichen Kommunikation geworden. Wir schauen bei Facebook nach alten Freunden und supersüßen Katzenvideos, scrollen uns bei Instagram neidisch durch hübsch gefilterte Urlaubsfotos und schütteln auf der Suche nach dem tieferen Sinn verständnislos den Kopf über Plattformen wie Snapchat oder TikTok (jedenfalls die älteren Semester unter uns).
Ebenso haben wir erkannt, dass das, was im Privaten funktioniert, auch wunderbar auf das Geschäftsleben übertragbar ist. Vor allem LinkedIn hat es sich auf die digitalen Fahnen geschrieben, Unternehmen mit anderen Unternehmen und mit neuer Kundschaft zu vernetzen, Facebook für Business quasi. Die 26-milliardenschwere Übernahme von LinkedIn durch Microsoft Mitte 2016 macht das Potenzial deutlich, das in diesem digitalen Unternehmerstammtisch steckt.

Die Zielgruppe: bei LinkedIn spielend einfach gesucht und gefunden

Was aber sind die einzelnen Komponenten, die LinkedIn so interessant machen, um neue Leads zu generieren und Kontakte zu knüpfen? Zum ersten ist es die rege Beteiligung, die LinkedIn aus vielen verschiedenen Branchen erfährt. 575.000 User sind bei LinkedIn registriert (Stand März 2020), von denen immerhin 260.000 die Plattform aktiv nutzen – tote Profile oder „Nur-mal-gucken-Nutzer“ gibt es immer. Dann ist die Direktansprache für die Leadgenerierung mit der sogenannten inMail unkompliziert und kostengünstig: Die Zielgruppen lassen sich leicht nach Faktoren wie Jobtitel, Funktion oder Standort filtern, die Kosten für das Direkt-Marketing sind transparent und überschaubar. Zu guter Letzt erreichen Werbeanzeigen oder Kampagnen durch die differenzierte Filterung auch wirklich nur die Benutzer, an die sich die Maßnahmen richten sollen – Streuverluste sind praktisch ausgeschlossen.
Unternehmen aus den verschiedenen B2B-Märkten können bei der Leadgenerierung in Sozialen Netzwerken also aus dem Vollen schöpfen und sich ganz gezielt diejenigen aus dem Gros der User herauspicken, die für den Kauf ihres hochspezialisierten Produkts infrage kommen. Ein großer Vorteil für B2B-Unternehmen, die schon froh sind, wenn sie auf ganz Deutschland gesehen auch nur zehn Buyer Personas ausfindig machen können.

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Darum ist LinkedIn-Marketing so wichtig:

LinkedIn kann Ihnen dabei helfen, Ihre Zielgruppe einfach und kostengünstig zu erreichen. So erhalten Sie mehr Kontakte und Leads.

Das müssen Sie beachten

So vielversprechend die Vorteile auch klingen mögen, bringt LinkedIn natürlich auch ein paar Punkte mit sich, die bei der Vernetzung und Neukundenakquise beachtet werden sollten. Wie oben erwähnt nutzt „nur“ knapp die Hälfte der registrierten User aktiv die Plattform, sodass einige inMails auch im Sande verlaufen werden, da die Nachrichten einfach nie oder erst nach Monaten gelesen werden. Viele der Nutzer nehmen es auch mit der Pflege ihres Profils nicht so genau und machen keine Angaben über sich und ihren Job. So hat die LinkedIn-Suchfunktion natürlich keine Chance, diese Profil-Muffel über die Filterfunktion zu finden.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass vor allem User in interessanten, kaufentscheidenden Positionen Adressaten von vielen, sehr vielen Nachrichten sind. Das kann schnell überfordern, sodass die inMails ungelesen im Postausgang bleiben oder im Papierkorb landen. Deswegen ist es auch hier, wie sonst im B2B-Marketing ja auch, essentiell, die Botschaft präzise, klar und seriös zu überbringen, vom Betreff bis zum eigentlichen Inhalt der in Mail.

5 B2B-Praxistipps für Ihren erfolgreichen Auftritt bei LinkedIn

1. Sorgen Sie für ein gepflegtes Unternehmens-Profil
Vergessen Sie nicht, auch Ihr eigenes Unternehmensprofil regelmäßig zu pflegen. Ein Bild von einem weihnachtlichen Gesteck in Ihrem Header beispielsweise ist zur besinnlichen Weihnachtszeit bestimmt sehr ansprechend, sollte aber doch spätestens im Januar ausgewechselt werden.

2. Sie Präsenz
Nehmen Sie aktiv an Diskussionen in Gruppen oder im Feed teil und zeigen Sie damit, dass Sie auf der Plattform präsent sind. Stille Beobachter, die ohne Vorwarnung und völlig unbekannt eine inMail-Kampagne starten, können als Spam aufgefasst werden.

3. Zeigen Sie Ihre Expertise
Überlegen Sie sich gut, was Sie posten oder kommentieren. Sie wollen sich ja als ein Experte vorstellen und nicht als jemand, der beim Sommerfest auf den Tischen tanzt. Auch in Ihren Direktansprachen sollten Sie immer Wert auf Inhalt und Form legen, das macht von Anfang an einen guten Eindruck.

4. Analysieren Sie Ihre Ergebnisse
Analysieren Sie Ihre Erfolge und Misserfolge. Wenn Sie 500 inMails rausschicken und niemand darauf reagiert, sollten Sie vielleicht neu filtern oder Ihre Inhalte überarbeiten. Das Gleiche gilt auch für die Reaktionen auf Ihre Posts und Kommentare.

5. Planen Sie Zeit ein
Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält: Professionelles Social-Media macht man nicht nebenher, Social Media ist zeit- und ressourcenaufwendig. Planen Sie also genügend Kapazitäten ein, um sich mit der Plattform vertraut zu machen, sie regelmäßig zu besuchen und zu bespielen. Bedenken Sie auch, dass Sie vielleicht Grafiken, Animationen oder Texte brauchen, die sich nicht innerhalb von fünf Minuten erstellen lassen.

B2B-Praxistipp:
In fünf Schritten zur B2B Buyer Persona

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Die Buyer-Persona im B2B-Marketing
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