Mit Drupal und Opendoors näher dran am Bürger

Mehr Partizipation heißt mehr Akzeptanz für politische Entscheidungen

Politikverdrossenheit rührt unter anderem daher, dass sich Menschen von den Prozessen, über die politische Entscheidungen herbeigeführt werden, ausgeschlossen fühlen. Das Tool Opendoors für das Content Management System (CMS) Drupal setzt genau hier an und ermöglicht es Kommunen, Bürger an politischen Prozessen teilhaben zu lassen. Dahinter steckt der Gedanke, durch mehr Partizipation auch mehr Akzeptanz für politische Entscheidungen zu erreichen. Das Tool Opendoors wurde von Zebralog entwickelt, ein Beratungsunternehmen im Bereich Online-Dialog, mit Unterstützung von Microsoft.

Opendoors sei für alle gedacht, die eine „Politik der offenen Tür“ anstreben, heißt es auf der Webseite von Zebralog. Mit dem Drupal Tool lassen sich bereits vor einer Diskussionsveranstaltung Fragen sammeln, die das Partizipations-Tool automatisch sortiert. Bürger können so zu anstehenden Projekten, wie Umgehungsstraßen, Neubauten oder Abgabenerhöhungen mit in den Diskussionsprozess eingebunden werden. Damit wird eine hohe Partizipation von Beginn an und eine steigende Akzeptanz für politische Entscheidungen angestrebt.

Häufig diskutierte Themen werden in Heatmaps dargestellt. Mit Opendoors ist es zudem möglich, Informationen in sozialen Netzwerken zu teilen. Zudem ist die Bedienung für mobile Endgeräte optimiert, so dass Bürger auch mit jedem Smartphone und internetfähigen Tablet Zugriff auf die E-Partizipations-Plattform haben.
 

Beispiel für mehr Partizipation: Stadt Ulm nutzt Opendoors für Umwandlung eines Kasernengeländes


Ein Beispiel für die Anwendung von Opendoors liefert die Stadt Ulm. Dort wird im nächsten Jahr eine Kaserne von der Bundeswehr geschlossen und das Gelände an die Stadt zurückgegeben, die daraus ein Wohn- und Kulturzentrum machen will. Die Stadt nutzt das Drupal-Tool, um die Bürger Ulms über den Verlauf der Planungen zu informieren und gleichzeitig ihre Fragen aufzunehmen.

Die Ulmer Bürger nutzten Opendoorsund brachten darüber Vorschläge wie die Umwandlung des Geländes in Wohnraum mit Flüchtlingsunterkünften oder in eine Kombination von Hotels und Restaurants mit Eigentumswohnungen bis hin zur Errichtung neuer Sportstätten für Ulmer Vereine ein. Die Diskussionsbeiträge kann man hier verfolgen.

 

Anbindung an Microsofts Cloud-Lösung Azure


Opendoors wurde zusammen mit Microsoft entwickelt und ist an die Cloud-Lösung Azure angebunden. Die skalierbare Lösung steht laut Microsoft nach der Installation innerhalb von wenigen Minuten in der Cloud für den Dialog mit den Bürgern zur Verfügung. Nach Projektende lässt sich die Lösung zudem ohne zusätzliche Kosten auch wieder herunterfahren.

Da Opendoors auf Drupal aufbaut, können die Nutzer das Design und den Redaktionsbereich anpassen. Darüber hinaus hilft ein Cockpit bei der Moderation und der Beantwortung der Bürgerfragen. Aufgrund der Verwendung von Drupal kann das Partizipations-Tool auch auf eigenen Infrastrukturen laufen. Opendoors ist ebenso wie Drupal unter der GPLv2-Lizenz verfügbar und kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen hält die Drupal-Community hier bereit.

Drupal und Opendoors sind kostenlos, aber für die Nutzung der Microsoft-Cloud-Lösung Azure muss bezahlt werden. Der Software-Riese spricht zwar von einer „schnellen und kostengünstigen“ Lösung, lässt sich aber über die genaue Preisgestaltung nicht aus.

Als Drupal-Agentur beraten wir Sie gerne zu den Möglichkeiten, die Opendoors für mehr Partizipation bietet. Rufen Sie uns an unter: 0 73 51 – 18 97-0

 
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