Saupe Communication GmbH

Corporate-Communication: Die Sprache des Unternehmens

Bei Kommunikation geht es um zweierlei: Um das „Was” und um das „Wie”. Das „Was” wird ziemlich breit diskutiert – über 300 Millionen Fundstellen zeigt Google, wenn nach „Unique Content” gesucht wird. Sucht man hingegen nach „Corporate-Communication“, ergeben sich "nur" 43 Millionen Fundstellen.

Wenn zwei dasselbe meinen, aber unterschiedliche Worte und Stile benutzen, kommt immer eins dabei heraus: Verwirrung. So auch in der Kommunikation von Unternehmen. Auf die Sprache geachtet wird meist nur in Werbemedien (hauptsächlich Print), dort herrscht der sogenannte „flotte Werbe-Sprech”. Der häufig nicht einmal über die Einzel-Medien hinweg durchgängig ist. Was aber ist los mit Corporate Communication?

Auch im Web findet der Kunde in der Regel ein fröhliches sprachliches Durcheinander, vergleichbar einer Hydra, deren neun Köpfe neun Dialekte sprechen. Grenzen findet hier der Erfindungsreichtum nur durch SEO-Vorgaben, die sich meist in stereotyper Wiederholung von Keywords erschöpft. Auch hier nichts los mit Corporate Communication.

Corporate-Communication: Klare Kommunikation mit klaren Worten

Der erste Schritt ist wie immer die Erkenntnis, dass etwas zu verändern ist. Der zweite ist die Festlegung eines Rahmens und einer Tonalität. Das niedrigste Ziel von Corporate Communication ist eine Durchgängigkeit des Stils. Das höchste Ziel wäre eine Unverwechselbarkeit. Nehmen wir uns einfach die Literatur zum Vorbild: Wenn Sie einen Mankell, Grisham oder Irving lesen, dann erkennen sie die Herkunft des Textes am Schreibstil und an den verwendeten Worten. Ein Stück weit sollte es auch so mit der Kommunikation Ihres Unternehmens sein. Im BtC ist dies sicher einfacher als im BtB, zugegeben. Schauen wir einfach weiter, wie es sich mit Corporate Communication verhält.

Wenn noch nicht geschehen, sollte die Kernkompetenz des Unternehmens in verständliche Worte gefasst werden. Was macht das Unternehmen, und wie macht es dies? Da diese Sentenzen häufig eingesetzt werden, sollten sie als erstes formuliert sein. Das sind sozusagen die Unternehmens-Keywords. Hier kann sich der Kommunikant u.U. auch am Claim des Unternehmens orientieren, sofern vorhanden. Nebenbei bemerkt wäre dies auch ein guter Zeitpunkt über einen Claim nachzudenken. Dies wäre sozusagen der Anfang der Corporate-Communication.

Abhängig von Ihrer jeweiligen Branche sollte jetzt ein Stil festgelegt werden. Schreiben wir kurz und knapp oder bluming und bunt? Erlaubt ist alles, solange es in der richtigen Weise kommuniziert wird. Vielleicht stellt ja gerade ein blumiger Stil im Bereich des Maschinenbaus eine gewisse Alleinstellung dar. Oder ein kurzer, harter, fast bürokratischer Stil im Markt der Beverages. Holen Sie sich jetzt Anregungen vom Markt. Welcher Firmenauftritt und welche Corporate Communication hat Ihnen in letzter Zeit gefallen? Welches Buch fiel Ihnen sprachlich auf? Machen Sie ein paar Kopien und analysieren Sie diese. Was ist daran gut und was lässt sich für Ihre Zwecke einsetzen? Machen Sie sich einen Plan für die Corporate Communication Ihres Unternehmens.

Die Wahl der Worte: Sprachstil entwickeln und dokumentieren

Die Corporate Communication sollte auf irgendeine Weise den Charakter des Unternehmens widerspiegeln. Und Emotion sowie Erfahrung der Zielgruppen ansprechen. Die Stichworte sind:

• Marken- oder Leistungskern in Sprache umsetzen
• Kunden unverwechselbar aber verständlich ansprechen
• Auf Konsistenz quer durch alle Medien achten


Wenn der Ansatz für die Corporate Communication gefunden ist, muss dieser dokumentiert werden, damit alle Kommunikanten im Unternehmen Zugriff haben und verstehen, warum dies so sein muss. Sicher ist es auch sinnvoll, die Zahl der Emittenten einzugrenzen, will heissen, nicht jeder sollte ungeprüft Texte nach draussen kommunizieren.

Listen erstellen: Love-Words und No-Words

Ein gutes Mittel auf dem Weg zur Corporate Communication sind Listen mit Love-Words und No-Words. Love-Words sind Termini, die eng mit Marke, Leistung oder Unternehmen verbunden sind. Diese Wörter stärken die Marke und werden immer wieder in Texten eingesetzt. Im Gegensatz dazu die Liste mit den No-Words: Das sind Worte, die in ihrer Corporate Communication nicht eingesetzt werden dürfen, weil sie negative Assoziationen erzeugen oder falsche Inhalte transportieren.

Zu den Festlegungen gehört auch, wie von der Firma gesprochen wird. Sagen wir „bei uns” oder sagen wir „bei Müller Maschinenbau”? Beides hat Vor- und Nachteile – es muss lediglich darüber gesprochen werden und festgelegt werden.

Corporate Communication und SEO

Auf den ersten Blick könnte es so aussehen, als ob SEO und Corporate-Communication sich widersprechen würden. Dem ist nicht so. Im Gegenteil: Je stringenter die Corporate Communication, umso einfacher wird SEO, da von Anfang an auf unternehmensinterne „Keywords“ geachtet wird. Vor allem im Hinblick auf die Zielgruppen. Der Rat am Ende, wenn es um Corporate-Communication geht: Authentisch sein. Glaubwürdig sein. Verständlich sein. Durchgängig sein. Wenn Ihnen das Ganze zu schwierig erscheint, so nehmen wir Ihnen gerne die Arbeit ab. Wir beraten Sie und schreiben gerne Ihre Texte, die web-optimiert sind. Rufen Sie einfach an.

 

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