S | Schnittstellen

Schnittstellen dienen zum Austauschen und Weiterverarbeiten von Daten und Inhalten zwischen Websites und Programmen. Sie sind Tools, die ein System anderen Programmen zur Verfügung stellt, mit denen diese sich an das System anbinden können. Schnittstellen dienen also dem Austausch von Informationen über festgelegte Grenzen zwischen Systemen, die voneinander getrennt vorhanden sind. Zudem können sie in den verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt werden, daher unterscheidet man in funktions-, protokoll-, datei- und objektorientierten Programmierschnittstellen. Wichtig sind Schnittstellen vor allem bei Webdiensten, da diese es erlauben, bereitgestellten Content bewegt in eigene Programme zu integrieren. Schnittstellen sind zum Beispiel USB-Sticks, WLAN, Modems und Ports für Mikrofone, Maus, Tastatur, Drucker, etc.. Unterschieden wird in serielle und parallele Schnittstellen. Bei seriellen Schnittstellen werden die Daten hintereinander übertragen, also quasi in einer Leitung. Dies wird bei Datenübertragungen über größere Entfernung verwendet, zum Beispiel bei Netzwerken, denn sie ist nicht sehr störanfällig. Bei einer Übertragung einer großen Menge an Daten, ist die Übertragungsgeschwindigkeit allerdings nicht sehr schnell. Bei parallelen Schnittstellen werden die Daten in Paketen zusammengefasst und parallel übertragen. Dies wird meistens bei Anwendungen verwendet, bei denen die Daten nicht weit übertragen werden müssen, da aufgrund der Störungen, die auf die Datenleitungen wirken, die Reichweite nur fünf Meter beträgt. Daher werden parallele Schnittstellen genutzt, wenn viele Daten über einen kurzen Weg transportiert werden sollen.

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